Eine individuelle Rheumatherapie basiert auf individueller und moderner Diagnostik.

Leistungen


ULTRASCHALLDIAGNOSTIK

Hochauflösende Ultraschalldiagnostik der Gelenke

Die hochauflösende Ultraschalluntersuchung der Gelenke ist heutzutage eine rheumatologische Standarduntersuchung und ermöglicht eine schnelle und sichere Diagnostik von entzündlichen Gelenkerkrankungen. Ausmaß und Aktivität einer Entzündung können mit verschiedenen Einstellungen wie z.B. dem sogenannten Powerdoppler ebenso erkannt werden wie strukturelle Schädigungen von Knorpel und Knochen. Beim Ultraschall wird keine Röntgenstrahlung verwendet und er kann daher bei jedem Patienten eingesetzt werden.


Knochendichtemessung

mit Dual Energy X-Ray Absorptiometry (DEXA)

Ein häufiges Problem bei Rheumaerkrankungen ist der Knochenschwund, die sogenannte Osteoporose. Patienten mit rheumatoider Arthritis haben z.B. mehr als doppelt so häufig eine Osteoporose wie die Normalbevölkerung. Aber auch bei Patienten mit anderen chronisch-entzündlichen Rheumaformen ist durch den Entzündungsprozess der Knochenabbau erhöht und damit eine Osteoporose häufiger. Zumindest ab dem 50. Lebensjahr sollte vor allem bei Patientinnen mit entzündlichen Rheumaerkrankungen eine Knochendichtemessung mit DEXA erfolgen. Bei entsprechendem radiologischem Verdacht auf eine Osteoporose, bei Z. n. Knochenbrüchen und vor und unter einer Kortisonbehandlung ist eine DEXA-Untersuchung empfehlenswert.

Die Knochendichtemessung mit DEXA an der Hüfte, am Schenkelhals und an der Lendenwirbelsäule ist der Goldstandard der Knochendichtemessung im Vergleich zu anderen Untersuchungsmethoden der Knochendichtemessung, wie z.B. der quantitativen Computertomographie (qCT) an den Lendenwirbelkörpern. Bei der DEXA-Untersuchung handelt es sich um eine spezielle Art von Röntgenuntersuchung mit einer extrem niedrigen Strahlenbelastung, die an der Wirbelsäule und an den Hüftgelenken durchgeführt wird und nur wenige Minuten dauert. Ein spezieller Strahlenschutz wie beim Digitalen Röntgen ist weder für den Untersuchten noch für das Personal erforderlich. Schwangere müssen sich allerdings von dieser Untersuchung fernhalten.


Fachlabor

Immunologisch-rheumatologisches Fachlabor

Spezielle Laboruntersuchungen sind neben der ausführlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung ein essentieller Bestandteil der rheumatologischen Diagnostik. In unserem eigenen Labor können die nötigen Untersuchungen wie z.B. Immunfluoreszenz- oder ELISA-Verfahren schnell und kompetent durchgeführt werden.


Ambulante Infusionen

z.B. Biologika

Durch die enge Zusammenarbeit mit ortsansässigen Apotheken können sämtliche Infusionsleistungen an beiden Standorten ambulant angeboten werden.


Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV)

in Kooperation mit dem TUM Universitätsklinikum München

In besonderen Fällen von entzündlichen Systemerkrankungen mit potentiellem Multiorganbefall (wie z.B. systemischer Lupus erythematodes, ANCA-assoziierte Vaskulitiden, Großgefäßvaskulitiden, Sarkoidose) kann vereinzelt zur Diagnostik oder Therapieeinleitung auch ein stationärer Aufenthalt nötig sein. Seit August 2025 können wir hierzu unsere Patientinnen und Patienten in enger persönlicher Absprache im TUM Universitätsklinikum behandeln lassen. Die dortige Abteilung für Nephrologie deckt auch die rheumatologische Versorgung ab und ist spezialisiert auf die Behandlung schwerer entzündlich-rheumatischer Systemerkrankungen. Hier können unter anderem erweiterte diagnostische Verfahren (z.B. Nierenbiopsie, Bronchoskopie, gastrointestinale Endoskopie, nuklearmedizinische Verfahren, elektrophysiologische Untersuchungen und vieles mehr) angeboten werden. Auch extrakorporale Therapieverfahren (insbesondere Plasmapherese und Immunadsorption) können bei schwer verlaufenden Autoimmunerkrankungen in einem Zentrum mit hoher klinischer Expertise erfolgen. Dies erfolgt aufgrund der persönlichen Kooperation in stetem Kontakt und Austausch mit den behandelnden Rheumatologen aus unseren Praxen.